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  • Foto: Michael Haydn
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Donnerstag 16.05.2019, 19.30 Uhr | opera stabile

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3. Themenkonzert

Musik und Wissenschaft

„Luxemburg – Laeken – London: Krise und Recht in der Geschichte der Europäischen Union“ Vortrag von Prof. Stefan Vogenauer, Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt a. M.

Giacinto Scelsi: Ritual March für vier Schlagzeuger

Claude Debussy: Syrinx für Flöte solo

Rüdiger Pawassar: Sculpture in Wood No. 3

George Crumb: An Idyll for the Misbegotten für Flöte und 3 Schlagzeuger

Nebojša Jovan Živkovic: CREDO IN UNUM DEUM, Auftragswerk des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg (Uraufführung)

Flöte: Manuela Tyllack
Schlagzeug: Brian Barker
Schlagzeug: Jesper Tjærby Korneliusen
Schlagzeug: Fabian Otten
Schlagzeug: Matthias Schurr

Die Geschichte der europäischen Integration ist eine Geschichte der Krisen und ihrer Überwindung. Gleichzeitig versteht sich die Europäische Union seit ihren Anfängen als „Rechtsgemeinschaft“. Zu erwarten ist daher, dass sie ihre Krisen auch mit Hilfe rechtlicher Mechanismen beilegt. Der Vortrag überprüft diese These anhand ausgewählter europäischer „Großkrisen“: der Politik des „Leeren Stuhls“ von de Gaulle 1965, des Scheiterns der EU-Verfassung 2003 und des Brexit 2019.

Stefan Vogenauer ist seit 2015 Direktor am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt. Zuvor hatte er zwölf Jahre lang den Lehrstuhl für Rechtsvergleichung an der University of Oxford inne. In Frankfurt leitet er unter anderem das Forschungsfeld „Rechtsgeschichte der Europäischen Union“. Zu seinen weiteren Forschungsinteressen gehören der Rechtstransfer zwischen den Rechtsordnungen des common law, die Geschichte der juristischen Methodenlehre sowie das europäische und transnationale Privatrecht.

Ort: opera stabile, Kleine Theaterstraße 20354 Hamburg
Preise: € 22,00

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