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Sonntag 13.01.2019, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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5. Philharmonisches Konzert

Kent Nagano

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Dirigent: Kent Nagano
Klavier: Herbert Schuch
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

„Er war stark und willensfest“, aber auch sehr verschlossen. Er tat vieles mit Ironie oder Sarkasmus ab und versteckte sein Inneres hinter einem selbst den Freunden rätselhaften Verhalten. Wer war er, dieser Johannes Brahms, der aus seiner Kindheit so manchen düsteren Schatten auf seinem Gemüt erlebt hat? Dies soll ihn zu der Anmerkung veranlasst haben: „Die Leute sagen immer, ich sei grob und taktlos. Woher soll ich denn den Takt gelernt haben? Ich habe in meiner Jugend in den Matrosenkneipen spielen müssen, um nicht zu verhungern, dabei lernt man nichts Gutes.“ Brahms neigte vielleicht gerade aufgrund solcher Erfahrungen zu einer Flucht in eine innere Welt. Immer wieder hat er diese zu durch- und aufzubrechen versucht, wie wir das aus der Dramatik seiner Musik entnehmen. Doch bezeichnend ist schon der Tagebucheintrag von Clara Schumann aus dem Jahre 1854: „Er spricht fast gar nicht, oder tut er es zuweilen, so geschieht es so leise, dass ich es nicht verstehen kann. Er hat gewiss eine geheime innere Welt – er nimmt alles Schöne in sich auf und zehrt nun innerlich davon.“

Einführung: 10 Uhr, Großer Saal, Elbphilharmonie


Information:

Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Preise: EUR 13 | 31 | 46 | 57 | 74

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